Orgelbaufirma Woehl beginnt mit der Restaurierung und Erweiterung der Steinmeyer-Orgel
Nachdem alle notwendigen Genehmigungen für das große Orgelbauprojekt der Matthäuskirche erteilt
und der Vertrag mit der Firma Woehl unterzeichnet wurde, begann Orgelbaumeister Gerald Woehl am
1. Februar mit den Arbeiten vor Ort. Es handelt sich um den ersten Bauabschnitt, der in etwa 12
Monaten realisiert sein soll.
Finanzielle Grundlage hierfür sind 270.000 € an Spenden, die der Orgelbauverein bisher sammeln
konnte, sowie ein günstiges Darlehen der Landeskirche, durch das der 630.000 € erste Bauabschnitt
finanziert werden kann.
Im ersten Bauabschnitt werden etwa grundlegende Arbeiten gemacht,
die die Verbesserung der Klangabstrahlung beinhalten, z. B. massive,
8 cm dicke Holzplatten auf der Unter- und Rückseite des Instruments.
Weiter wird eine neue Balganlage gebaut, die mechanische Zusatztraktur
installiert, sodann der neue viermanualige Spieltisch in modernster Technik
und mit einem umfassenden Speichersystem ausgestattet, durch das viele
verschiedene Registrierungen auf einfachen Knopfdruck abgerufen werden können.
Dies ist bisher vor allem in großen Gottesdiensten mit Chor- und
Orchesterbeteiligung bei schneller musikalisch-liturgischer Abfolge ein
signifikantes, nervenzehrendes Manko gewesen.
Hauptteil der Arbeiten sind jedoch die aufwändige Restaurierung von 29
Registern der alten Steinmeyer-Orgel und der Zubau von 14 neuen Registern.
Das Alte und Neue homogen miteinander zu verbinden ist die große
Herausforderung an den Orgelbauer und – davon sind alle überzeugt – bei
Gerald Woehl in den besten Händen.
Wir werden also am Ende dieses Abschnitts 43 Register auf 2 Manualen
(Hauptwerk und Oberwerk, das hinter den sichtbaren Prospektpfeifen einen
neuen, mittigen Platz über dem Hauptwerk mit optimaler Klangausstrahlung
erhält) und Pedal zur Verfügung haben.
Wenn dieser Schritt vollendet sein wird, beginnen wir auch wieder mit
den monatlichen Orgelmatineen unter dem Titel „Orgelmusik und geistliche Lyrik“.
Die nächste Aufgabe der Verantwortlichen ist nun neben der Begleitung der
jetzigen Arbeiten, die Finanzierung des 2. Abschnitts zu sichern, der die
vollständige Sanierung der Steinmeyer-Orgel zum Hauptziel hat.
Auch Sie können uns helfen durch Zuwendungen - als
Spende oder als
Pfeifenpatenschaft.
An dieser Stelle möchte ich allen bisherigen Spendern von Herzen danken
für die Unterstützung, die uns in dem Glauben bestärkt: gemeinsam werden
wir es schaffen!
Freuen würde ich mich über Ihren Besuch nach einem Gottesdienst auf der
Orgelempore. Gern informiere ich über den Stand der Dinge oder beantworte
Ihre Fragen.
Mit herzlichen Grüssen, Ihr
Hayko Siemens
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